SPD-Kreisverband Ravensburg begeht „150 Jahre SPD“

Mit einem öffentlichen Festakt am 26. Mai in Weingarten begehen die Sozialdemokraten in Kreis Ravensburg den 150 Jahrestag ihrer Partei. Die Kreis-SPD nimmt das Jubiläum zum Anlass, sich auch speziell mit der Geschichte der Sozialdemokratie und der Arbeiterbewegung in Oberschwaben zu beschäftigen. Die Veranstaltung findet vormittags im Kornhaussaal und nachmittags im Museum „Schlössle“ statt. Mit dieser Veranstaltung will die Kreis-SPD nicht nur ihre Mitglieder und Anhänger, sondern auch politisch und regionalgeschichtlich interessierte Bürger ansprechen.

In seinem Festvortrag wird Prof. Dr. Wolfgang Marcus an ein dunkles Kapitel unserer deutschen Geschichte erinnern, deren Aufarbeitung bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Er wird den Spuren der Verfolgung von Sozialisten durch das Nazi-Regime in Oberschwaben nachgehen. Zuvor wird der Bundestagskandidat der SPD, Hannes Munzinger, über seine Vorstellungen von einer Sozialdemokratie sprechen, die sich auf Augenhöhe mit der Gegenwart befindet und Antworten auf die Fragen der Zukunft geben kann. Für die musikalische Umrahmung sorgt Barny Bitterwolf mit Liedern aus der Revolution von 1848.

150 Jahre SPD – Einladung zur historischen Info-Fahrt nach Stuttgart

Der SPD-Kreisverband lädt am 1. Mai zu einer Exkursion ein, einem "ROTEN Event" nach Stuttgart zur großen Ausstellung „150 Jahre deutsche Sozialdemokratie - Für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität!“.
Diese Ausstellung zum 150-jährigen Parteijubiläum der SPD zeigt eindrucksvoll sozialdemokratische Geschichte: Nur wer weiß, wo er herkommt, kann auch wissen wohin er will. Ein- und Überblicke zu Vordenkern, Strömungen, Überzeugungen, zentralen Personen und Zäsuren der ältesten demokratischen Partei Deutschlands können Besucher in einer Führung erleben. Außerdem gehören zum erlebnisreichen Rahmenprogramm Pausen in den Stuttgarter Waldheimen Raichberg (erbaut 1931) und Heslach (eingeweiht 1908), in denen die Arbeiterbewegung stattfanden. Vorgesehen sind ferner eine Stadtrundfahrt /ein Stadtrundgang zu den Gedenkstätten der Sozialdemokratie u. a. der Liederhalle, dem DGB-Gewerkschaftshaus, dem Haus der Wirtschaft und zum „Hotel Silber“, Ort der Gestapozentrale in Stuttgart 1933- 1945.
Für Programmgestaltung, Organisation und Hintergrundinformationen während der Busfahrt hat Jörg Bogenrieder gesorgt. Hannes Munzinger, SPD-Bundestags-kandidat und stellvertretender Kreisvorsitzender begleitet die informative Reise.
Herzlich eingeladen zum sind nicht nur Mitglieder sondern alle Bürgerinnen und Bürger mit ihren Familien, die Interesse haben an der ältesten Volkspartei, der SPD.
Busabfahrt in Ravensburg am P7 / Bahnstadt um 7:30 Uhr
weitere Zusteigemöglichkeiten bestehen zeitversetzt jeweils ca. im Zehn-Minuten-Takt in Weingarten, Charlottenplatz, in Baienfurt am Feuerwehrhaus, in Gaisbeuren - (Bad Waldsee) an der Bushaltestelle an der B30.
Fahrtkosten: 15 Euro pro Person; 7,50 Euro Kinder/Jugendliche unter 18 Jahre
Es wird um die Zahlung per Überweisung gebeten auf das Konto der Kreis-SPD, Kontonummer 480 143 57 Kreissparkasse Ravensburg, BLZ 650 501 10 Verwendungszweck: 1.Mai, Vor-/Zunamen
Kurzentschlossenen können sich wenden an Ingrid Staudacher, Tel.: 0171 264 3739

Neue Technologie - Wasserstoff als Strom- und Wärmelieferant ?

Energiewende – kaum ein Tag an dem diese Thematik nicht in den Medien erscheint - Photovoltaik und Windstrom!
Wohin mit dem Strom, der manchmal zu wenig und manchmal zu viel anfällt? Die Lösung scheint gefunden zu sein: Wasserstoff aus dem überschüssigen Strom durch Elektrolyse.
Dabei ist Wasserstoff weit mehr zuzutrauen als nur die Speicherfunktion von Überschussstrom zu übernehmen. Grade durch die Lieferung von Wasserstoff bis zum Endverbraucher, lassen sich erhebliche Steigerungen in Sachen Energieeffizienz erreichen. Und es gibt weitere Wege diesen Wasserstoff bereitzustellen.

Dieser Weg führt über die von der Sonne erzeugte Biomasse. Dabei geht es nicht nur um Maisanbau. Fast alles was wächst, kann in einer Vergasungsreaktion mit hohem Wirkungsgrad in Wasserstoff umgewandelt werden. Diesen Wasserstoff kann man unmittelbar über das heutige Erdgasnetz, welches zum Wasserstoffnetz umgestellt wurde, in jeden Haushalt und in jeden Betrieb leiten. Vor Ort kann der so gewonnene Wasserstoff über Brennstoffzellen fast verlustfrei zu 50% in Wärme und 50% in Strom umgewandelt werden. Klimaschutz und Friedenspolitik gibt es gratis dazu. Importe von fossilen Energien werden überflüssig.

Das ist ein Paradigmenwechsel – weg von der Stromwirtschaft, in der Strom vergleichsweise teuer ist - hin zu einer wärme-geführten Wirtschaft, in der Strom und Wärme etwa gleich viel kosten werden. Strom entsteht, als vielseitig verwendbares Nebenprodukt, bei der Deckung des Wärmebedarfes.
Die in Deutschland und der EU zur Verfügung stehenden Flächen in der Landwirtschaft wären mehr als ausreichend, um den gesamten Energiebedarf in Deutschland und der EU zu decken. Eine solche Umstellung würde nur einen Bruchteil der Ausgaben verursachen, die für den Ausbau der Stromwirtschaft erforderlich sind. Landwirten eröffneten sich dadurch neue Absatzmarkt. Und erneuerbare Energien wie Wind & PV-Anlagen ließen sich in beliebiger Menge in dieses System integrieren.

Wer mehr wissen und über dieses innovative Thema diskutieren will, ist herzlich eingeladen. Diesen bisher fast unbekannten aber innovativen Weg beschreiben die Referenten Michael Anton, H2Patent GmbH und Dr. Ekkehard Sapper, Bad Waldsee, in einem Vortrag mit anschließender Diskussion am 29. April um 19:30 in der Schwäbischen Bauernschule in Bad Waldsee, Frauenbergstr.15. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

B 30 - MdL Martin Rivoir überbringt gute Nachricht für Gaisbeuren und Enzisreute

Der Bundesverkehrswegeplan 2015 gewinnt endlich an Fahrt. Das am Dienstag in Stuttgart vorgestellte Konzept, nach dem Projekte durch das Land beim Bund angemeldet werden sollen, legt einen Schwerpunkt auf die Stärkung von bestehenden Verkehrsachsen. Zu diesen Verkehrsachsen gehört auch die B 30. Nach Informationen von MdL Martin Rivoir, stellvertretender Vorsitzender im Landesverkehrsausschuss, wird deswegen auch der Streckenabschnitt zwischen Gaisbeuren und Enzisreute angemeldet und zwar nach aktuellem Stand im sog. Vordringlichen Bedarf. Demnach würde ein gewaltiger Schritt nach vorne gemacht werden: Das Planungsverbot würde aufgehoben und es könnten konkretere Planungen angegangen werden. Dies ist der erste Schritt und ein großer Erfolg für das langjährige intensive Engagement der "Initiative B30", so der Ulmer SPD-Abgeordnete. Der Vorschlag der Landesregierung zur Anmeldung von Projekten zum BVWP 2015 geht nun in eine Anhörungsverfahren. Bis September 2013 sollen dann die Projekte dem Bund gemeldet werden. Martin Rivoir weist ausdrücklich darauf hin, dass es zu einem Baubeginn noch ein weiter Weg ist, denn der Bund habe die Mittel für den Bundesstraßenbau drastisch zusammengestrichen und insbesondere Baden-Württemberg leide als Transitland mit seinem großen Nachholbedarf an Aus- und Neubauten darunter.

Länger gemeinsam lernen – verpasste Chance

Wer beim Info-Abend des Staatlichen Schulamtes am 14.März 2013 in Bad Waldsee erwartet hat, etwas Konkretes über das Bad Waldseer Bildungsmodell "Schule in Gemeinschaft" zu erfahren, wurde enttäuscht. Sowohl die anwesenden Schulleiter als auch die Stadtverwaltung hüllten sich in Schweigen. Man hat die Chance verpasst, konkret und mit Nachdruck über die künftige Bildungspolitik in Bad Waldsee zu diskutieren. Dass es, wie Herr Winger mitteilte, gemeinsame Aktionen in Bildender Kunst und Musik gibt, ist nichts Neues.

Baden-Württembergs Sozialdemokratinnen sagen „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Heute hat sich die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden Württemberg mit einer öffentlichen Aktion an dem UN-Gedenktag gegen Gewalt an Frauen beteiligt. An der SPD-Landesgeschäftsstelle in Stuttgart wurde von der stv. ASF-Landesvorsitzenden Sonja Elser, der Generalsekretärin Katja Mast, der Bundestagsabgeordneten Ute Vogt sowie weiteren Sozialdemokratinnen eine Fahne entrollt. Die SPD BW sagt damit gut sichtbar „NEIN zu Gewalt an Frauen“.

SPD-Ortsverein Bad Waldsee bei Baby-Walz.

Bei einem der größten Arbeitgeber in der Stadt Bad Waldsee finden massive Umstrukturierungen statt. Der Gründungsstandort des erfolgreichen Versandhauses „Baby-Walz“ ist gefährdet. Das bewog die Vorsitzende Annette Uhlenbrock, mit Emil Kaphegyi und Ernst Bohner vom SPD-Ortsverein Bad Waldsee ein Informationsgespräch mit dem Betriebsrat zu suchen.

SPD-OV Ravensburg für einen Sozialplan bei Voith Paper

Als SPD Vorstandsvorsitzende und Stellvertreter des hiesigen Ortsvereines in Ravensburg hatten wir bereits am Donnerstag, 31. Mai 2012 der schwäbischen Zeitung eine Pressemitteilung zukommen lassen, in der wir ebenfalls unserer politischen Stimme Ausdruck verliehen und ganz klar Stellung zu den Vorgängen bei Voith Paper zum bevorstehen Stellenabbau bezogen.

Wir sind ebenfalls geschockt über die Nachricht, dass Voith Paper 304 Stellen in Ravensburg abbauen will, dies trifft nicht nur die Stadt und Region hart, sondern insbesondere die hier von betroffenen Familien.

Zumal die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit laut Betriebsratsvorsitzender Richard Obermeier bei 25 Jahren liegt.

Für den Standort Ravensburg ist dies ein herber Einschnitt und für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Angehörigen ein bittere Pille.

Gerade aus diesem Grund empfinden wir hier eine große Solidarität und so erwartet die SPD Ravensburg, dass die Konzernleitung den Betriebsrat aktiv einbindet und mit ihm gemeinsam - auf Augenhöhe - einen Sozialplan entwirft, der den betroffenen Mitarbeitern, ihrer Situation und deren Familien gerecht wird.

Des Weiteren erwartet die SPD Ravensburg, dass die verbliebenen 400 Arbeitsplätze erhalten bleiben und der Standort Ravensburg zukünftig von weiteren Stellenstreichungen und Umstrukturierungsmaßnahmen verschont bleibt.

Als Ortsverein bedauern wir sehr, dass diese Pressemitteilung nicht veröffentlich wurde und wollen dies zumindest in dieser Form nachholen und kund tun.

Christel Ulmer und Manfred Ströhm für die SPD Ravensburg

Dr. Frank Mentrup, Staatssekretär im Kultusministerium, spricht über Frühkindliche Bildung

Bildung auch für die Kleinsten ist eine langjährige politische Forderung der SPD. Über die Frühkindliche Bildung im Wandel der Zeit und die sich daraus ergebenden Handlungsaufträge an die Politik spricht Dr. Frank Mentrup, MdL und Staatssekretär im Kultusministerium Baden-Württemberg in Ravensburg. Im Vordergrund steht nach einem Impulsreferat die Diskussion mit den Teilnehmern und Gästen der Veranstaltung. Die Moderation hat Christel Ulmer, Vorsitzende der SPD Ravensburg.

Die öffentliche Veranstaltung am Mittwoch, 02. Mai beginnt um 18. 00 Uhr im Gasthaus Storchen, Wilhelmstr.1, Ravensburg

Termine

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19.06.2026 - 19.06.2026 Gremien im Vorfeld des Landesparteitag

10.07.2026 - 10.07.2026 Treffen der Landesspitze

25.07.2026, 00:00 Uhr - 12:00 Uhr Konstituierende Sitzung des Landesvorstands

11.09.2026 - 11.09.2026 Präsidium

18.09.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur