SPD Kreisverband Ravensburg

Medizinische Versorgung in Isny auch im künftigen MVZ gesichert

Wir möchten, dass das medizinische Versorgungszentrum Isny (MVZ) auch nach seinem Umzug in die neuen Räume in der Wassertorstraße voll funktionsfähig ist.

Dazu braucht es eine Röntgenanlage. Wir haben deshalb einen offenen Brief an die Entscheidungsträger geschrieben. 

Inzwischen kam die Bestätigung durch den Geschäftsführer Dr. Faust, dass das MVZ ab Januar ´27 in die frühere HNO-Praxis in der Wassertorstraße umgezogen sein wird, und auch ein Röntgengerät vorhanden sein wird.

Warum nicht gleich so, die Öffentlichkeit will und muss informiert werden.

Im Gemeinderat mussten sich die an den Beratungen Beteiligten noch bedeckt halten, durften nichts "verraten".

Gut, dass jetzt Öffentlichkeit hergestellt wurde.

 

Angeregte Diskussion beim SPD-Stammtisch

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Gut besucht war der jüngste Stammtisch im Gasthaus „Zum Rad“. Die eigentlich angekündigte Referentin Marta Binder musste leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Dennoch gab es an diesem Abend reichlich Gesprächsstoff und zahlreiche Themen, über die die Anwesenden intensiv diskutierten.

Im Mittelpunkt standen aktuelle politische Entwicklungen. Dabei ging es unter anderem um die Folgen der jüngsten Landtagswahlen und die Frage, wie es politisch in Deutschland und den Ländern weitergeht. Auch die Entwicklung der Gesundheitsversorgung in der Region wurde ausführlich diskutiert. Ein besonderes Thema war dabei die Zukunft der Oberschwabenklinik und das Risiko einer Privatisierung.

Daneben blieb selbstverständlich auch Raum für weitere kommunal- und bundespolitische Themen. Die lebhafte Diskussion zeigte einmal mehr, dass der regelmäßige Stammtisch eine gute Gelegenheit bietet, aktuelle Entwicklungen gemeinsam einzuordnen, unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Termin mit Marta Binder soll bei Gelegenheit nachgeholt werden und dann kann sie von ihrem langjährigen Engagement für Opportunity International und ihren Spenden-Radtouren zugunsten von Bildungsprojekten in Afrika berichten.

SPD lädt zur Besichtigung der neuen KI-basierten Sortieranlage am Wertstoffhof

Baustoffrecycling gewinnt angesichts knapper werdender Rohstoffe und steigender
Anforderungen an den Klima- und Ressourcenschutz zunehmend an Bedeutung. Durch die
Wiederverwertung mineralischer Bauabfälle können wertvolle Primärrohstoffe wie Kies oder
Sand geschont, Transportwege reduziert und Deponiekapazitäten entlastet werden. Damit
leistet das Baustoffrecycling einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und
ressourceneffizienten Bauwirtschaft.
Die Heydt GmbH aus Aulendorf setzt neue Maßstäbe in diesem Bereich und hat eine
Pilotanlage zur KI-gestützten Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen in Betrieb
genommen – die erste ihrer Art in Deutschland.
Als Spezialist für die Aufbereitung von Bauschutt verarbeitet die Heydt GmbH mineralische
Abfälle zu hochwertigem Recyclingmaterial, das unter anderem als Kiesersatz im Straßen-
und Gewerbebau eingesetzt wird. Mit der neuen Anlage gelingt nun ein entscheidender
Technologiesprung: Mithilfe künstlicher Intelligenz können unterschiedliche Materialien
präzise erkannt, getrennt und sortiert werden. Dies ermöglicht nicht nur eine deutlich
effizientere Wiederverwertung von Baustoffen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag
zur Ressourcenschonung und zur Nachhaltigkeit im Bauwesen. Das Projekt gilt damit als
wegweisend für die Zukunft der Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie und wurde in enger
Zusammenarbeit mit der Stadler Anlagenbau GmbH aus Altshausen sowie dem englischen
Startup Recycleye realisiert. Für die Entwicklung und Umsetzung erhielt die Heydt GmbH
zudem eine Förderung im Rahmen des LEADER-Programms.
Die politische Bedeutung des Baustoffrecyclings liegt insbesondere in der Verantwortung,
Ressourcen zu sichern, Flächenverbrauch zu reduzieren und die Klimaziele zu unterstützen.
Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft im Bausektor kann dazu beitragen,
Rohstoffabhängigkeiten zu verringern und zugleich nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen.
Genau hierin sieht die SPD-Fraktion in der Verbandsversammlung des
Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben einen wichtigen politischen Auftrag:
Innovative Recyclingtechnologien zu fördern und geeignete Rahmenbedingungen für
eine ressourcenschonende, zukunftsfähige Bauwirtschaft in der Region zu schaffen.
Wir freuen uns, eine Besichtigung dieser Anlage und „Informationen aus erster Hand“ anbieten
zu können und laden hierzu sowie zu einer anschließenden Diskussion ein:


Freitag, 25. September, ab 14 Uhr
Wertstoffhof Heydt, Hasengärtlestr. 54, 88326 Aulendorf
Treffpunkt 13:45 Uhr im Eingangsbereich
 

Grillabend am Freitag 4.9.26 - Familienspielwiese in Isny, 18 Uhr

Am Freitag 4.9.26 organisiert die SPD wieder ihren jährlichen Grillabend.

Es sind alle Mitglieder, Freunde und Freundinnen, Sympathisanten und Sympathisantinnen ..... herzlich eingeladen.

Wir machen ein Feuer, Grillgut und Getränke müssen bitte selbst mitgebracht werden.

Wir freuen uns auf viele Besucher, Besucherinnen, Griller und Grillerinnen.

 

Der Wetterbericht verspricht Sonne, aber eher kühle Temperaturen um 18 Grad. 

 

 

Stammtisch zu kommunalen Themen

Am Dienstag, 23. Juni 2026 ab 19.30 Uhr, findet der öffentliche Stammtisch des Ortsvereins der Aulendorfer SPD zu kommunalpolitischen Themen im Irreal statt. Bei diesem politischen Stammtisch stehen aktuelle Herausforderungen der Kommunalpolitik im Mittelpunkt. Diskutiert werden insbesondere zwei Schwerpunktthemen:

Kommunale Investitionen in Zeiten knapper Kassen
Wie können notwendige Investitionen trotz angespannter Haushaltslagen umgesetzt werden? Dazu geben die Fraktionsvorsitzende aus dem Gemeinderat, Britta-Wekenmann-Arnold, sowie weitere Gemeinderäte Einblicke in die aktuelle Situation und diskutieren Perspektiven für unsere Stadt.

Zukunft der regionalen Krankenhauslandschaft
Nach der Privatisierung der Kliniken im Bodenseekreis stellt sich die Frage: Welche Folgen hat dies für die Gesundheitsversorgung der Menschen im Landkreis Ravensburg? Hierzu informieren und diskutieren die Kreisräte Prof. Dr. Ernst Deuer und Korbinian Sekul.

Save the Date – September:
Am Freitag, 25. 
September, ab 14 Uhr ist eine Besichtigung der neuen KI-basierten Sortieranlage am Wertstoffhof Heydt geplant. Weitere Informationen folgen.

Intensives Kißlegger Schlossgespräch mit SPD Verteidigungsexpertin am 28. Februar

Der Esthersaal war rappelvoll

Der Krieg in der Ukraine, ein unberechenbarer Partner USA, das Pulverfass im Nahen Osten. Auch in Kißlegg treibt die Weltlage die Bürgerinnen und Bürger um. Zum Schlossgespräch mit Bettina Lugk fanden am Abend des 28. Februar rund 130 Interessierte den Weg in den Esthersaal. Zu einem bemerkenswerten Abend, ohne eine Spur von Wahlkampf.

Öffentlicher Stammtisch mit Ex-Bundesminister Walter Riester

Produktivität, Gerechtigkeit, Zusammenhalt – Welche Sozialpolitik braucht das Land?

Der Sozialstaat steht aktuell wieder im Zentrum politischer Debatten. Oft geht es dabei um Arbeitszeit, Leistungsbereitschaft und angeblich überbordende soziale Sicherung. Gleichzeitig erleben viele Menschen Veränderungen in der Arbeitswelt, wirtschaftliche Unsicherheiten und steigende Anforderungen an soziale Absicherung.

Wir wollen darüber offen diskutieren – sachlich, fundiert und ohne starre Vortragsformate.

Beim öffentlichen Stammtisch sprechen wir darüber, welche Rolle der Sozialstaat heute für Beschäftigte, Unternehmen und Gesellschaft spielt, wo Reformbedarf besteht und wie soziale Sicherheit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zusammen gedacht werden können.

Für fachliche Impulse und eine fundierte Einordnung sorgen Walter Riester (ehemaliger Bundesminister für Arbeit und Soziales), Prof. Dr. Ernst Deuer (Gemeinde- und Kreisrat sowie Kreisvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes) sowie Korbinian Sekul (Kreisrat und Zweitkandidat für die Landtagswahl).

Die Veranstaltung findet am Montag, 2. März 2026 ab 19:30 Uhr im Raum „Refektorium“ des Gasthauses „zum Rad“ in Aulendorf statt.

Ringzug unter Strom: Aulendorfer SPD diskutiert die Zukunft der Bahnstrecke Aulendorf–Kißlegg.

Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Aulendorf–Kißlegg stand im Mittelpunkt einer gut besuchten öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung der Aulendorfer SPD. Hierbei wurden sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen des Projekts intensiv erörtert.

Aus fachlicher Sicht ist die Elektrifizierung ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Ringzugs. Dr. Wolfgang Heine, Verbandsdirektor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben und Geschäftsführer des Interessenverbands „bodo-Ringzug“, betonte in seinem Impulsreferat, dass „die Elektrifizierung zwischen Aulendorf und Kißlegg eine zentrale Voraussetzung ist, um den Ringzug langfristig leistungsfähig und verlässlich weiterzuentwickeln“ und damit die Grundlage für bessere Anschlüsse, weniger Umstiege und stabilere Fahrpläne schaffe. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen bspw. nahezu 700 zusätzliche Fahrten mit dem ÖPNV je Werktag, die umsteigefreie Verbindung zwischen Bad Waldsee und Ravensburg, eine verbesserte Anschlussqualität in Kißlegg sowie die stündliche Anbindung von Wolfegg und Alttann. Die Kosten belaufen sich auf gut einhundert Millionen Euro, wobei der allergrößte Teil von Bund und Land getragen werden. Rund acht Millionen muss die Region schultern, die Hälfte hat bereits der Landkreis übernommen, der Rest kommt jetzt auf die betroffenen Kommunen entlang der Strecke zu. Der Aulendorfer Gemeinderat wird sich hiermit am 26.1. befassen und es geht um einen Kostenanteil von rund 700.000 €.

In der Diskussion zeigte sich ein breites Interesse an den möglichen Verbesserungen für den regionalen Bahnverkehr. Zugleich wurden kritische Fragen offen angesprochen, etwa zur Höhe der Investitionskosten, zur finanziellen Beteiligung der Kommunen sowie zur technischen und zeitlichen Umsetzung. Der Bahnexperte Martin Jopke (u.a. aktiv bei Pro Bahn Bodensee-Oberschwaben) unterstützte das Projekt grundsätzlich, mahnte jedoch zu einer realistischen Gesamtbetrachtung. Die Elektrifizierung der Strecke Aulendorf–Kißlegg sei „fachlich richtig und sinnvoll“, zugleich dürfe man nicht übersehen, „dass der regionale Bahnverkehr vor einer ganzen Reihe weiterer Herausforderungen steht – von der Infrastruktur über den Betrieb bis hin zur Finanzierung“. Einig waren sich die Beteiligten im grundsätzlichen Ziel, den regionalen Bahnverkehr zu stärken – auch wenn im Detail unterschiedliche Bewertungen deutlich wurden.

Auch aus Sicht des Regionalverbands wurde der strategische Rahmen betont. Norbert Zeller, Fraktionsvorsitzender der SPD im Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, ordnete das Vorhaben in die langfristige Verkehrsentwicklung ein und verwies darauf, dass die Elektrifizierung der Strecke Aulendorf–Kißlegg „Teil einer übergeordneten Strategie zur Stärkung des Schienenverkehrs in Oberschwaben“ sei. Entscheidend werde sein, „dass Region, Land und Kommunen diesen Weg gemeinsam und verlässlich gehen“.

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Prof. Dr. Ernst Deuer, zugleich Gemeinderat, Kreisrat und Mitglied der SPD-Fraktion im Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, moderierte die Diskussion und hob den offenen Charakter der Veranstaltung hervor, der eine kontroverse und vielschichtige Diskussion ermöglichte. Hierbei wurde aus seiner Sicht deutlich, dass die Vorteile überwiegen und dass die Elektrifizierung der Strecke Aulendorf–Kißlegg ein zentraler Baustein für die Weiterentwicklung der regionalen Mobilität ist.

v.l.n.r. Ortsvereinsvorsitzender Prof. Dr. Deuer, SPD-Kreisvorsitzende Heike Engelhardt, Regionalverbandsdirektor Dr. Heine, SPD-Fraktionsvorsitzende Britta Wekenmann-Arnold, Bahnexperte Martin Jopke, Landtagskandidatin Rosa Hübner, Ex-Bundesminister Walter Riester und Norbert Zeller, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Regionalverband Bodensee-Oberschwaben.

Termine

Alle Termine öffnen.

05.10.2026, 19:30 Uhr Monatlicher Treff

09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur

10.10.2026, 09:00 Uhr - 17:00 Uhr Landesvorstandsklausur

09.11.2026, 19:30 Uhr Monatlicher Treff

29.11.2026 - 29.11.2026 Präsidium