Presseecho
22 Jahre saß sie im Gemeinderat Weingarten, hat am Sonntag ihren 70. Geburtstag gefeiert und wurde nun verabschiedet: Helga Bayha (SPD) absolvierte gestern im Amtshaus ihre letzte Sitzung, sie startet Anfang nächsten Jahres zu einer Weltreise. Oberbürgermeister Markus Ewald würdigte Bayha als „Anwältin der sozial Schwachen“, die sich mit Hartnäckigkeit unter anderem für Bildung und Erziehung eingesetzt hat und dabei teils Revolutionäres ins Leben rief, wie das Kindernest, das erstmalig in der Region die Betreuung von Kleinkindern ermöglichte. Bayha, die im Alter von drei Jahren aus dem heutigen Serbien nach Weingarten kam, erklärte ihr soziales Engagement mit ihren biografischen Erfahrungen, dem „Schmerz des Flüchtlings“, der erlebten Armut, dem Gefühl der Ausgrenzung. Am Ende machte sie Weingarten eine Liebeserklärung, die Stadt habe „ein geistiges und geistliches Zentrum“, sei reich an Schätzen. Dazu gehörten auch die Klosterfestspiele, für deren Erhalt sie sich auch im kommenden Jahr einsetzen will. Soviel zum Thema Ruhestand.
Gute Stimmung beim politischen Martini mit Innenminister Gall in Wolfes
WOLFEGG - Ganz im Zeichen des Regierungswechsels und zum ersten Mal mit einem Minister als Referenten stand der politische Martini der SPD im Gasthof „Zur Post“ in Wolfegg. Als vor einem Jahr der Bremer SPD-Bundestagsabgeordnete Claus Sievering Mut gemacht hatte, „Sie schaffen den Wechsel“, gab es mehr skeptische Mienen als gläubige. In diesem Jahr war alles anders. Überall nur strahlende Gesichter und so viel Besucher wie noch nie. Der Postsaal platzte aus allen Nähten.
Vier Schulexperten aus der Region sind nach dem Regierungswechsel ins Kultusministerium berufen worden
RAVENSBURG - Der Regierungswechsel in Stuttgart hat auch in den Landesministerien Erdbeben ausgelöst. Die Spitzen der Behörden wurden ausgetauscht und mit eigenen Leuten besetzt, die den Sozialdemokraten und Grünen nahestehen. Auch im Kultusministerium (Kumi), dem von 1953 bis 2011 ausschließlich CDU- Minister vorstanden, hat sich einiges getan. Klammerte sich Schwarz-Gelb bis zum Ende ans dreigliedrige Schulsystem, wollen SPD und Grüne Gemeinschaftsschulen voranbringen, in denen Kinder mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen – auch behinderte Kinder – länger gemeinsam unterrichtet werden. Aus Oberschwaben wurden gleich vier Bildungsexperten ins Kumi geholt.
Modell ist Grundlage für Schulpolitik des Landes – Lehrerfortbildung wird Kernfrage
RAVENSBURG - Claus Schmiedel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, hat am Dienstagabend an die Ravensburger Verantwortlichen eindringlich appelliert, sich für die Umsetzung der Gemeinschaftssschule einzusetzen. Bei einem bildungspolitischen Gesprächsabend der hiesigen SPD im Vogthaus sagte er: „Es wäre schade, wenn man gerade hier zu lange darauf warten müsste.“ Der Sozialdemokrat bezog sich damit auf die aktuellen Diskussionen in Ravensburg, die zuletzt die Modellschule wieder in Frage stellten.
Auf seiner Sommertour macht der SPD-Mann auch in Isny Halt – Bildung steht im Vordergrund – Er ist Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst
ISNY - Der Ulmer Landtagsabgeordnete Martin Rivoir (SPD) ist seit der Landtagswahl im Frühjahr auch für die Isnyer Genossen zuständig. Auf seiner Sommertour besuchte er am Mittwoch auf Einladung des Orts- und Kreisvorsitzenden Otto Ziegler auch Isny.
Für 40-jährige Parteizugehörigkeit und aktive politische Arbeit auf der kommunalen Ebene konnte die SPD Ravensburg vier Mitglieder ehren.
An Franz Roth, Günther Biegert, Manfred Liebermann und Dr. Rolf Prim aus Schlier händigte der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster die Silberne Ehrennadel aus. Darunter befanden sich drei Sozialdemokraten aus der Ortschaft Eschach.
ISNY (sz) - „Es wird eine andere Lehr- und Lernkultur in unseren Schulen geben“, hat Norbert Zeller bei einer Klausurtagung der Kreis-SPD jüngst in Isny festgestellt. Der Leiter der Stabsstelle für Gemeinschafts-, Modellschulen und Inklusion im Kultusministerium erläuterte, welche Konsequenzen die neuen Bildungsstrukturen auf das Binnenleben der Schulen haben werden. Es sei eine weitreichende Reform der Bildungspläne, aber auch der pädagogischen Konzeptionen geplant. Mit den SPD-Kreisräten diskutierte Zeller auch, welche kommunalen Strategien in der Bildungspolitik Erfolg versprechen.
„Schulisches Schreckenszenario“ - Heute Thema im Gemeinderat
RAVENSBURG (sz) - Im Vorfeld der für heute anstehenden Standortentscheidung der Modellschule Ravensburg kommt noch einmal Schwung in die grundsätzliche Diskussion. Nachdem die Junge Union Ende vergangener Woche den Sinn dieser Schule angezweifelt hatte, konterte die Ravensburger SPD am Wochenende die JU-Kritik. Der CDU-Nachwuchs zeichne ein schulisches Schreckenszenario mit der Behauptung „die Modellschule wäre nicht attraktiv für Schüler die den Realschulabschluss oder das Abitur anstreben“. SPD-Pressesprecherin Ingrid Staudacher: „Eine völlig unverständliche und den Erkenntnissen der Pädagogik weit entfernte Haltung, und das von jungen Leuten.“
19.06.2026 - 19.06.2026 Gremien im Vorfeld des Landesparteitag
10.07.2026 - 10.07.2026 Treffen der Landesspitze
25.07.2026, 00:00 Uhr - 12:00 Uhr Konstituierende Sitzung des Landesvorstands
11.09.2026 - 11.09.2026 Präsidium
18.09.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur