Aktuelles
Die Aulendorfer SPD ist wieder gestartet. „Corona“ ist natürlich weiterhin überall Thema und ebenso natürlich gilt es, die notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen weiterhin zu befolgen. Aber den gegebenen Rahmen, den gilt es zu nutzen. Denn wir alle warten auf Begegnungen, den Austausch – nicht nur in Online-Konferenzen.
Anfang Juli konnte der Ortsverein das Stammtisch-Format wiederbeleben, im Gasthaus zum Rad traf sich eine lockere Runde und es gab viel zu diskutieren. Kein Wunder, denn auf allen Ebenen ist viel geschehen. So ist bspw. die Grundrente jetzt beschlossen worden – bis hier hin war es ein langer Weg. Auf Landesebene kämpfen wir für gebührenfreie Kindertagesstätten – dieser Weg ist noch länger…
Auch am „Stadtradeln“ beteiligt sich der Ortsverein in diesen Tagen aktiv. Bei dieser Aktion geht es darum, dass möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Denn alternative Verkehrs- und Mobilitätsansätze sind dringend erforderlich und hierfür soll ein Zeichen gesetzt werden.
Mit einem für alle Interessierten offenen Team der „Roten Radler“ ist auch die Aulendorfer SPD dabei und sammelt Kilometer um Kilometer. Zum Start in die dritte und letzte Woche des Stadtradelns gab es eine gemeinsame Ausfahrt nach Bad Waldsee, wobei die Regelungen des Infektionsschutzes strikt beachtet wurden. Hierbei zeigte sich auch mal wieder, wie viele interessante (bekannte und weniger bekannte) Strecken unsere Region bietet. In diesem Sinne gibt es auch keine Umwege und nach zwei Stunden waren wir zurück in Aulendorf.
SPD-Sommerstammtisch am 6. Juli mit Durchführungsgarantie. Im Rahmen des Bürgerdialogs organisiert die Aulendorfer SPD regelmäßig Stammtischrunden zu den aktuellen Themen der kleinen wie der großen Politik. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es eine Pause, doch am Montag, 6. Juli 2020 steht ab 19.30 Uhr der nächste Stammtischtermin an. Dieser wird auf jeden Fall stattfinden, aufgrund der jeweils erforderlichen Maßnahmen aber notfalls als Online-Stammtisch. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen ist eine Anmeldung (Email an ernstdeuer@web.de oder über das Kontaktfeld unserer Homepage) bis zum 1. Juli erforderlich, damit alles organisiert werden kann.
Außerdem beteiligt sich der Ortsverein in diesem Jahr beim Stadtradeln mit einer eigenen Gruppe.Vom 27. Juni bis 17. Juli 2020 geht es darum, mit dem Fahrrad zu fahren und die gefahrenen Kilometer „zu sammeln“ – als Ausdruck klimafreundlicher Mobilität. Mit am Start sind diesmal auch die „Roten Radler Aulendorf“. Diese Gruppe steht allen offen und es wird auch Einladungen zu gemeinsamen Aktionen geben. Infos und Anmeldung unter:www.stadtradeln.de/aulendorf
Unser SPD Ortsvereinsmitglied Fritz Huber feierte am 1. Juni 2020 seine 50jährige Mitgliedschaft. Fritz Huber war ebenfalls Gründungsmitglied des SPD Ortsverein Baindt neben Hugo Jung und Alfred Schramm.
Aufgrund der bekannten Einschränkungen war es nicht möglich, dieses Ereignis im Ortsverein zu feiern.
Unsere 1. Vorsitzende Brigitta Wölk und ihr Stellvertreter Gerhard Schweizer haben Fritz Huber die Ehrenurkunde sowie die SPD Ehrennadel in Gold mit einem kleinen Präsent des Ortsvereins überreicht.
Nachstehend der Text des Anschreibens an Fritz Huber:
"1.Juni 2020
50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD
Lieber Fritz,
verehrte Angehörige,
geplant war im Kreise unseres Ortsvereines eine kleine Feier zu Deinen Ehren. Das ist wegen der Corona Pandemie nicht möglich.
Unsere Gedanken zu Deiner 50jährigen Mitgliedschaft können wir somit nicht persönlich vortragen. Schriftlich wollen wir das nachstehend tun.
50 Jahre in einer Partei zu bleiben und mit ihr alle Höhen und Tiefen zu durchleben, dazu gehört eine große Beharrlichkeit, Verbundenheit und wahrlich auch große Leidensfähigkeit. Wir bewundern, dass Du Deine Verbundenheit unserer SPD gegenüber über einen so langen Zeitraum erbracht hast. Dafür gebühren Dir unsere Dankbarkeit und unser Respekt.
Ich habe mal nachgelesen, was Du in 50 Jahren so alles mit Deiner Partei erleben durftest. Nur ein kleiner Auszug:
Seit Deinem Eintritt in die SPD 1970 durftest Du 7 Bundespräsidenten begleiten. Als da waren der Sozialdemokrat Gustav Heinemann, Walter Scheel, Karl Carstens, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog, Johannes Rau, Christian Wulff, Joachim Gauck. Seit 2017 wird dieses Amt wieder von einem Sozialdemokraten ausgeübt, nämlich durch Frank-Walter Steinmeier .
Wie viele Bundeskanzler hast Du schon erlebt? Ich fange dann mal an mit
dem ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler, Willy Brandt. Heute noch bekannt, musste dieser wegen der Spionageaffäre Guillaume zurücktreten. Gefolgt von Helmut Schmidt, ebenfalls ein sozialdemokratischer Bundeskanzler, abgelöst für viele Jahre durch Helmut Kohl. Dieser wieder abgelöst durch einen sozialdemokratischen Bundeskanzler, nämlich Gerhard Schröder. Ja und dieser dann bis heute abgelöst durch Angela Merkel.
Du hattest die Gelegenheit die Geschichte seit 1970 bis heute zu begleiten.
Ach ja, was war sonst noch am 1.6.1970 los?
Zum aller ersten Mal wird die „Umweltverschmutzung“ wahrgenommen!
Das Ereignis des Tages, Montag 1.6.1970 war allerdings, dass das russische Raumschiff Sojus 9 mit den Astronauten Andrijan Nikolajew und Witali Sewartjanow in die Erdumlaufbahn gestartet war.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen für Deine Treue zur SPD und wünschen Dir alles Gute. Wie nanntest Du Dich beim Zusammenschluss SPD Baienfurt und Baindt?
„Den letzten Mohikaner“ des SPD Ortsverein Baindt. Nun bist Du der „älteste Mohikaner“ im Ortsverein Baienfurt-Baindt und mögest uns noch lange erhalten bleiben.
Ganz liebe Grüße und alles Gute zu Deinem Ehrentage.
Im Namen der SPD überreichen wir Dir die Ehrenurkunde und SPD Ehrennadel in Gold und von unserem Ortsverein ein kleines Präsent.
Brigitta Wölk
SPD Ortsvereinsvorsitzende Baienfurt-Baindt
1. Mai 2020 – Abstand halten und trotzdem zusammenstehen
Aulendorfer SPD zeigt sich solidarisch und warnt vor einer sozialen Schieflage
In diesem Jahr ist alles anders – das spüren wir an allen Ecken und Enden. Viele Läden und die Gastronomie sind noch immer verschlossen, und selbst wenn alle wieder öffnen ist es ein langer Weg zurück in die Normalität. Viele Beschäftigte sind in Kurzarbeit oder im Home-Office, gleichzeitig bleiben Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Großveranstaltungen sind noch längere Zeit verboten, aber aktuell finden nicht einmal Chorproben statt.
Auch der 1. Mai steht in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen. Seit 1886 gehen auf der ganzen Welt die Beschäftigten gemeinsam auf die Straße und demonstrieren für Arbeitnehmerrechte und eine gerechtere Gesellschaft. In diesem Jahr kann dies nur online geschehen, so wird der Abstand eingehalten und gleichzeitig deutlich, dass wir zusammenstehen.
Dies ist wichtig, denn die Corona-Pandemie darf nicht dazu führen, dass die soziale Schieflage weiter verschärft wird. Viele Familien spüren schon heute, dass das Kurzarbeitergeld kaum ausreicht, um die Lebenskosten zu decken. Die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, wofür Hubertus Heil, unser Arbeitsminister, gekämpft hat, war daher ein richtiger und wichtiger Schritt. Aber auch die Kontaktbeschränkungen verursachen soziale Schieflagen. Wer in einer Wohnung ohne Balkon und Garten wohnt – und dies betrifft viele Familien – und gleichzeitig überall auf geschlossene Spielplätze trifft, hat es schwer.
Und auch die aktuelle Situation an den Schulen wirft soziale Fragen auf. Nach einer aktuellen Studie im Auftrag der Robert Bosch Stiftung befürchten 86% der befragten Lehrkräfte, dass sich während der Schulschließungen die soziale Ungleichheit verstärken wird, weil es in den Elternhäusern sehr unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten gibt.
Es muss unser Anspruch auch weiterhin sein, Chancengerechtigkeit zu realisieren. Nicht der Geldbeutel der Eltern darf entscheiden, ob unsere Kinder ihre Potenziale entfalten können. Die Schulschließungen konfrontieren alle Eltern mit neuen Herausforderungen. Es darf aber nicht sein, dass wir die Probleme allein bei den schwächeren Gliedern unseres Gemeinwesens abladen.
Deshalb müssen wir gerade auch in diesen Tagen aufstehen und zusammenstehen, zumindest im bildlichen Sinne. Die Corona-Pandemie darf unsere Gesellschaft nicht spalten. Die Stärke unseres Gemeinwesens besteht darin, dass wir uns alle unserer Verantwortung bewusst sind. Wir ziehen uns nicht gegenseitig über den Tisch, sondern suchen den Kompromiss und handeln solidarisch. Dies gilt heute mehr denn je.
Und was bewegt Sie? Schreiben Sie uns Kommentare oder beteiligen Sie sich an den Aktionen des Deutschen Gewerkschaftsbundes unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht allein!“ https://www.dgb.de/erster-mai-tag-der-arbeit
In diesem Sinne ein herzliches Glück-auf!
Prof. Dr. Ernst Deuer, Ortsvereinsvorsitzender
Am 17.März ist dieses Jahr der Equal Pay Day. 21 Prozent beträgt immer noch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Das sind genau 21 Prozent zu viel. Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis eine der hinteren Positionen im europäischen Vergleich. Die Lohnlücke hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Die Zahlen wirken wie in Stein gemeißelt. Was sind die Gründe für diese Unbeweglichkeit? Was sagt der „Gender Pay Gap“ aus? Über unsere Gesellschaft, Rollenvorstellungen, Unternehmenskulturen. Was können wir in Verhandlungssituationen im Beruflichen wie im Privaten ändern, um zu mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung in Gesellschaft, Familie und Beruf zu gelangen?
Darüber wären wir gerne am 18. März mit den Wangener Bürger*innen beim Wochenmarkt ins Gespräch gekommen. Aufgrund der neuesten Entwicklungen und Empfehlungen beim Corona-Virus sagen wir nun unsere Veranstaltung zum Equal Pay Day (EPD) für dieses Jahr ab.
Es ist uns letztlich nicht schwergefallen. Die Lohn-Ungerechtigkeit, auf die der EPD aufmerksam macht, ist uns als Thema sehr wichtig – die öffentliche Diskussion darüber muss für uns aber aktuell in den Hintergrund rücken. Wir hoffen darauf, alle Mitbürger*innen in Wangen und im Kreis Ravensburg, und überhaupt alle Menschen, einen guten und möglichst glimpflichen Verlauf dieser längst weltweiten Krise erfahren werden.
In Anbetracht der aktuellen "Corona-Situation" haben wir uns dazu entschlossen, unser "Stadtgespräch" abzusagen.
Am Montag 9.3.20 ist wieder öffentliche Sitzung des Gemeinderats (Verwaltungsausschuß) im Großen Sitzungssaal um 18 Uhr.
Themen:
1.) Bericht der Stadtbücherei
2.) Soll der Markt künftig auf dem Markplatz stattfinden? - Damit ist auch indirekt die Frage verbunden, inwiefern sich die Nutzung des Marktplatzes dem Verkehr unterordnen soll. Und die Überlegung: brauchen wir wirklich auf Dauer einen Parkplatz im Kern der Altstadt ?
Die Schwäbische Zeitung berichtet am 24.01.2020 in der Druckausgabe und Online über unsere Mitgliederversammlung - vollständiger Bericht als PDF-Version.
Jan Peter Steppat, Schwäbische Zeitung, Wangen:
Die Krise zwingt die SPD zu neuen Ideen vor Ort
Voll besetzt war die Ritterstube im Aulendorfer Gasthaus „zum Rad“, als die SPD-Fraktion im Regionalverband zusammen mit dem Aulendorfer Ortsverein zu einer Informationsveranstaltung einlud. Im Fokus stand die aktuelle Fortschreibung des Regionalverbands für die Region Bodensee-Oberschwaben und hierfür waren Kommunalpolitiker verschiedener Parteien und aus verschiedenen Kommunen zusammengekommen, ebenso natürlich auch die interessierte Öffentlichkeit.
Referent des Abends war der Verbandsdirektor des Regionalverbands, Wilfried Franke. In seinem ausführlichen und kurzweiligen Referat ging er auf sämtliche Bereiche ein, die im Rahmen der Regionalplanung zu berücksichtigen sind. Und immer wieder wurden Konflikte deutlich, denn die verfügbare Fläche ist begrenzt – während mehr Wohn- und Gewerberaum, neue Straßen oder Biotop-Flächen gefordert werden. Und natürlich soll gebaut werden, aber der nötige Kies soll möglichst nicht vor der eigenen Haustüre abgebaut werden.
Einzelne Wünsche lassen sich daher nicht isoliert betrachten, denn „Alles hängt mit Allem zusammen“ – so bringt es Franke auf eine griffige Formel. Entsprechend müssen Antworten gefunden werden, die verschiedene Perspektiven in den Blick nehmen. Norbert Zeller, der die Region lange Zeit im Landtag vertreten hat und die SPD-Fraktion in der Verbandsversammlung führt, zeigte in der Diskussion wiederholt auf, wie ein angemessener Interessensausgleich gelingen kann. Hierfür bedarf es der gemeinsamen Diskussion, auch jenseits der Gremien. „Nutzen Sie die Chance und sprechen Sie mit Ihren Gemeinderäten und den Parteien vor Ort. Erkundigen Sie sich nach den aktuellen Diskussionen und bringen Sie Ihre Interessen ein.“ So appellierte am Ende der Veranstaltung der Ortsvereinsvorsitzende, Prof. Dr. Ernst Deuer. Und wie Bürgerdialog funktioniert konnte man an diesem Abend gut erkennen, denn neben der engagierten Diskussion haben viele Gäste ihre Kommentare und Wünsche aufgeschrieben und den roten Dialog-Briefkasten des Ortsvereins genutzt.
19.06.2026 - 19.06.2026 Gremien im Vorfeld des Landesparteitag
10.07.2026 - 10.07.2026 Treffen der Landesspitze
25.07.2026, 00:00 Uhr - 12:00 Uhr Konstituierende Sitzung des Landesvorstands
11.09.2026 - 11.09.2026 Präsidium
18.09.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur