Staufermedaille für Ingrid Staudacher

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Staufermedaille für Ingrid Staudacher

Große Ehre für unser Ortsvereinsmitglied: Am 14. Oktober hat Ingrid Staudacher die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten. Das Land würdigte damit ihr jahrzehntelanges Engagement, ob beim Ravensburger Papiermühlenweg, in der Vorstandsarbeit im SPD-Ortsverein, im Kreisverband oder bei der Arbeiterwohlfahrt. Zur Feierstunde kamen viele Weggefährtinnen und Weggefährten aus AWO, Museumsgesellschaft und Partei.

Die Gleichstellung zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Engagement. Dass in Gemeinderäten und Kreistagen deutlich weniger Frauen als Männer sitzen, wollte sie nie hinnehmen. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des überparteilichen Netzwerks „B-o-R-a – Frauen in die Politik“, war in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen aktiv und hat als ehrenamtliche Dozentin in der Gewerkschaftsbildung viele Frauen ermutigt, sich einzumischen. Auch der Stadtgeschichte gilt ihr Einsatz: Als Vorsitzende der Ravensburger Museumsgesellschaft steht sie hinter dem Humpishaus und dem Museum Humpisquartier.

Genau dieses Thema griff auch Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, der die Auszeichnung im Namen des Landes verlieh, in seiner Rede auf. Mit Blick auf die Ahnengalerie der Ravensburger Stadtoberhäupter, bislang ausschließlich Männer, zeigte er sich zuversichtlich, dass ihm eines Tages eine Frau im Amt nachfolgen werde. Es brauche mehr Frauen in kommunalen und politischen Führungspositionen und dafür vor allem Zuspruch und Vernetzung. Ein Plädoyer, das wir gerne unterschreiben.

Ingrid Staudacher selbst nannte Rita Süssmuth als ihr politisches Vorbild und appellierte an alle Anwesenden, die Gesellschaft weiterhin gemeinsam zu gestalten und die Demokratie zu stärken.

„Wie viele verschiedene Ämter Ingrid über die Jahre übernommen hat, zeigt, wie sehr die Menschen um sie herum ihre zuverlässige Arbeit schätzen. Sie hat sich nie vor Verantwortung gedrückt und dabei nie ihre Grundpositivität verloren“, sagt Stadtrat Paul Frank. „Unsere Stadtgesellschaft wäre deutlich besser dran, wenn mehr Menschen so denken würden wie Ingrid.“

„Ingrid hat nie lange beklagt, dass Frauen in der Politik fehlen. Sie hat sie angesprochen, ermutigt und mitgenommen. Dass heute mehr Frauen politisch aktiv sind, hat viel mit ihr zu tun“, sagt Vanessa Holly, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ravensburg. Der Ortsverein gratuliert herzlich und sagt Danke für dein Engagement, liebe Ingrid!

SPD-Landesvorsitzende fordern einen Neustart an der Spitze

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz. 

SPD-Landesvorsitzende erinnern Landesregierung an Kita-Versprechen

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. „Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg“, so die Doppelspitze.

Medizinische Versorgung in Isny auch im künftigen MVZ gesichert

Wir möchten, dass das medizinische Versorgungszentrum Isny (MVZ) auch nach seinem Umzug in die neuen Räume in der Wassertorstraße voll funktionsfähig ist.

Dazu braucht es eine Röntgenanlage. Wir haben deshalb einen offenen Brief an die Entscheidungsträger geschrieben. 

Inzwischen kam die Bestätigung durch den Geschäftsführer Dr. Faust, dass das MVZ ab Januar ´27 in die frühere HNO-Praxis in der Wassertorstraße umgezogen sein wird, und auch ein Röntgengerät vorhanden sein wird.

Warum nicht gleich so, die Öffentlichkeit will und muss informiert werden.

Im Gemeinderat mussten sich die an den Beratungen Beteiligten noch bedeckt halten, durften nichts "verraten".

Gut, dass jetzt Öffentlichkeit hergestellt wurde.

 

Angeregte Diskussion beim SPD-Stammtisch

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Gut besucht war der jüngste Stammtisch im Gasthaus „Zum Rad“. Die eigentlich angekündigte Referentin Marta Binder musste leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Dennoch gab es an diesem Abend reichlich Gesprächsstoff und zahlreiche Themen, über die die Anwesenden intensiv diskutierten.

Im Mittelpunkt standen aktuelle politische Entwicklungen. Dabei ging es unter anderem um die Folgen der jüngsten Landtagswahlen und die Frage, wie es politisch in Deutschland und den Ländern weitergeht. Auch die Entwicklung der Gesundheitsversorgung in der Region wurde ausführlich diskutiert. Ein besonderes Thema war dabei die Zukunft der Oberschwabenklinik und das Risiko einer Privatisierung.

Daneben blieb selbstverständlich auch Raum für weitere kommunal- und bundespolitische Themen. Die lebhafte Diskussion zeigte einmal mehr, dass der regelmäßige Stammtisch eine gute Gelegenheit bietet, aktuelle Entwicklungen gemeinsam einzuordnen, unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Termin mit Marta Binder soll bei Gelegenheit nachgeholt werden und dann kann sie von ihrem langjährigen Engagement für Opportunity International und ihren Spenden-Radtouren zugunsten von Bildungsprojekten in Afrika berichten.

Termine

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09.11.2026, 19:30 Uhr Monatlicher Treff

29.11.2026 - 29.11.2026 Präsidium

07.12.2026, 19:30 Uhr Jahresabschlussfeier