Schmierentheater – letzter Akt

Veröffentlicht am 26.05.2015 in Kommunalpolitik
 

Endlich ist sie durchgestanden, die  peinliche Provinzposse um den neuen Baubürgermeister. Mit 26 Stimmen wurde der bisherige Ravensburger Baudezernent.

Dirk Bastin – erklärter Favorit der Verwaltungsspitze – gewählt; vier Mitglieder des Gemeinderats stimmten mit nein, drei enthielten sich, drei gaben ungültige Stimmen ab.

Wir erinnern uns: Im November 2012 stellte man der bisherigen Baubürgermeisterin Stephanie Utz den Stuhl vor die Tür. CDU, Freie Wähler und FDP hielten den Posten für überflüssig, SPD, Grüne und BfR hatten die fadenscheinige Taktik durchschaut, allerdings blieb nur die SPD-Fraktion ihrer Linie treu, lehnte den Haushalt ab, der die

Schaffung einer Baubürgermeisterstelle vorsah und boykottierte das Auswahlverfahren. Grüne und BfR konnten sich nicht zu dieser konsequenten Haltung entschließen und fielen um.

Dirk Bastin, dessen Arbeit auch in der SPD  durchaus wertgeschätzt wird, hätten die Fraktionsmitglieder ein ehrlicheres und offeneres Berufungsverfahren gewünscht. So aber haftet seiner verdienten Berufung in ein Amt, das er sicher gut ausfüllen wird, nach dem Griff in diverse Trickkisten ein „Gschmäckle“ an. Fazit: Eine würdige Berufung, zu der wir Herrn Bastin gratulieren,  als Ergebnis einer unwürdigen Bauernkomödie!

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