SPD-Ortsverein Ravensburg besucht Schwäbisch Media

Veröffentlicht am 25.11.2014 in Ortsverein
 

Blick in die Sendeabwicklung von Regio TV

25 Mitglieder des SPD-Ortsvereines besuchten den neuen Hauptsitz der Schwäbischen Zeitung.

Im Februar 2013 bezogen die Mitarbeiter von Schwäbisch Media der Schwäbischen Zeitung, bislang beheimatet in Leutkirch, das neue Medienhaus in der Karlstraße 16 in Ravensburg. Auf Einladung des SPD-Ortsvereins durch deren Vorsitzenden Manfred Ströhm kamen am Montag, 24. November, 25 Mitglieder in die oberschwäbische Zeitungsmetropole um sich das neue, elegante, moderne Gebäude am Rande der historischen Altstadt von Ravensburg anzuschauen.

Pia Schnetz, die die Besichtigung führte, informierte in einer einführenden Präsentation über die Entstehungsgeschichte des neuen Gebäudes sowie über die wirtschaftlichen Betätigungsfelder der Schwäbisch Media:  Im März 2007 erwirbt der Verlag das 6000 Quadratmeter große Grundstück an der Ravensburger Karlstraße. Anfang 2008 startet der Architektenwettbewerb. Im Juni 2008 entscheidet sich der Beirat des Schwäbischen Verlags für den Entwurf des niederländischen Architekten Wiel Arets. Im September 2008 beginnen die Abbrucharbeiten auf dem Baugrundstück. Im Monat März 2010 kommt es zum ersten Spatenstich und im März 2011 erfolgt die Grundsteinlegung. Im Februar 2013 ist der Umzug abgeschlossen.

Der neue Hauptsitz des Medienunternehmens hat eine Nettonutzfläche von etwa 8800 Quadratmeter und ist rundum verglast. „Dies hat den Sinn, dass die rund 350 Mitarbeiter des Hauses nach draußen sehen können, was dort passiert. Gleichzeitig können die Bürgerinnen und Bürger zu uns reinschauen“, so Pia Schnetz.

Das Angebotsspektrum der Schwäbisch Media ist vielfältig. Hierzu gehört das „Flaggschiff“, die Schwäbische Zeitung mit ihren 22 Lokalausgaben und Lokalredaktionen. Diese ist mit einer Tagesauflage von zirka 173.000 Exemplaren eine der größten Abonnementzeitungen Baden-Württembergs. Hinzu kommen 7000 digitale Ausgaben (e-paper). Weiter gibt es spezielle Fachmagazine, Anzeigenblätter, den Briefzusteller südmail, Logistikunternehmen, Service-Center, Beteiligungen an Radiosendern und am Druckhaus in Ulm/Weingarten und den Fernsehsender RegioTV.

Im weiteren Verlauf konnte das Sendestudio von RegioTV besichtigt werden. David  Reimann, Volontär, erklärte detailliert das kleine Studio und versuchte, die interessierten Fragen der Besucherinnen und Besucher zu beantworten. Die zahlreichen großen Scheinwerfer und technischen Möglichkeiten, die das kleine Sendestudio ermöglicht, beeindruckten die Gäste. RegioTV besteht aus RegioTV Stuttgart, RegioTV Schwaben und RegioTV Bodensee. Insgesamt erreicht das Medienhaus Schwäbischer Verlag mit den drei Fernsehsendern nach eigenen Angaben rund 2,9 Millionen Zuschauer.

 

Weiter ging es in die Sendeabwicklung, in der die technische Schaltzentrale beheimatet ist. Hier werden die einzelnen Beiträge und Moderationen per Computertechnik zusammengefügt und so programmiert, dass der Sendeablauf gewährleistet ist. Die technische Verbreitung des Senders erfolgt über Kabel und Satellit. Hierdurch ist eine europaweite Reichweite gewährleistet, so dass schon einmal eine Urlauberin in der Redaktion angerufen haben und erfreut war, dass sie RegioTV auch auf Teneriffa sehen konnte.

Eine Führung durch die Räume der Mantelredaktion durch Markus Riedl, News-Desk-Manager der Schwäbischen Zeitung, ließ den SPD-Mitgliedern einen eindrucksvollen Einblick in die alltägliche Arbeit der Redaktion bekommen. Hier werden die überregionalen Teile der Zeitung, die in allen Ausgaben vorkommen, geplant und geschrieben. Die Arbeit dort erfolgt im Tages- und Spätdienst. Am Vormittag eines Erscheinungstages erfolgt eine Redaktionskonferenz, in der die einzelnen Ressorts ihre Themen vorstellen und hierauf eine grobe Planung des Inhaltes der Zeitung für den kommenden Tag erfolgt. Ziel ist es hierbei zu klären, welche Nachrichten speziell für die Leserinnen und Leser in Baden-Württemberg interessant sind.

Im sogenannten „Newsroom“, einem offenen, modernen Großraumbüro, ausgerüstet mit neuester digitaler Technik, fließen dann alle Fäden zusammen. Die rund 50 Redakteurinnen und Redakteure bereiten dann bis zum Redaktionsschluss, der je nach Lokalausgabe aufgrund der Logistik und des entsprechenden Druckbeginns unterschiedlich ist, die nächste Ausgabe vor. Hierbei erfolgt auch eine Zusammenarbeit mit den einzelnen Lokalredaktionen.

Nach gut zwei Stunden endete die informative und kurzweilige Führung. Bestimmt wurden bei einigen Besucherinnen und Besuchern anderntags beim Lesen der Schwäbischen Zeitung die tags zuvor gewonnen Eindrücke praktisch sichtbar, da man doch einen kleinen Einblick nehmen konnte, wie eine Tageszeitung entsteht.

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