SPD-Bürgerdialog in der Galgenhalde und Mittelösch

Veröffentlicht am 29.05.2017 in Kommunalpolitik
 

Es fehlt ein Verkehrs- und Parkkonzept

Die SPD hat ihren Bürgerdialog mit einem Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern der Galgenhalde und dem Mittelösch fortgesetzt. Zentraler Gesprächspunkt waren die Auswirkungen der Planungen zur Modernisierung und Erweiterung im Bereich Absenreuterweg und Huberöschweg.

Die Anwohner in diesem Bereich beklagten zum einen die aus ihrer Sicht mangelhafte Information seitens der Stadtverwaltung. So seien zwischenzeitlich Planänderungen bekannt geworden, die offiziell nicht bestätigt wurden.

Mit Nachdruck wurde das unzureichende Verkehrs- und Parkkonzept im Zuge des Neubaus der Wohnblöcke zwischen Meersburger Straße und Absenreuterweg  kritisiert. So sollen für diese Wohnungen abweichend von der Bauordnung anscheinend nur 0,7 Parkplätze je Wohneinheit bereitgestellt werden müssen. Aus Sicht der Anwohner bedeutet dies, dass Anwohner und Besucher gezwungen werden, ihre Fahrzeuge in den ohnehin sehr schmalen Straßen abzustellen. Ebenso wird die geplante Ausfahrt aus der Tiefgarage auf die Meersburger Straße als nicht machbar beschrieben.

Die Anwohner fordern auch, dass der derzeitige Spiel- und Bolzplatz nicht Richtung Rahlenwald verschoben werden darf. Ein Spielplatz vor allem für kleine Kinder aber auch der Bolzplatz gehöre mitten in den Wohnbereich. Er sei ein wichtiger Baustein zur Integration und Kommunikation und habe somit eine gemeinschaftsfördernde Funktion.

Gelöst werden könne das Problem dadurch, dass die geplanten bis zu 6-stöckigen Gebäude im Bereich des Huberöschweges auf die andere Seite Richtung Ergathof verlagert werden.

Erhebliche Kritik wurde zur Verkehrssituation im Bereich der Galgenhalde, einer kleinen Straße parallel zur Meersburger Straße, geäußert. Vor allem im Bereich des Altenheim St. Meinrad stehen durch Neubauten immer weniger Parkplätze für Besucher und Mitarbeiter zur Verfügung. Dadurch wird für die Anwohner der Parkraum erheblich eingeschränkt. Ein Anwohner beklagte auch den Verkehr der durch die Eltern, die ihre Kinder per Fahrzeug in die Kindertagesstätte bringen, verursacht werden. Hier räche sich, dass die Galgenhalde im unteren Bereich keine Ausfahrt erhalten habe.

Ein Anwohner aus dem Mittelösch beklagte den starken Verkehr, der durch bis zu 40 Busse, die die Kinder täglich zum Sprachheilzentrum bringen, verursacht werden. Beobachtungen zeigen, dass die großen Busse, zum Teil nur mit wenigen Kindern besetzt seine. Hier stelle sich für die Anwohner die Frage, ob dieser Verkehr nicht besser organisiert werden könne.

Frank Walser informierte darüber, dass die SPD-Fraktion bereits Anträge zu den Themen Verkehr und Kommunikation für die Planungen in der Galgenhalde gestellt habe. Eine Antwort der Stadtverwaltung stehe seit mehreren Wochen leider aus. Er bedankte sich bei den Anwesenden für den sehr informativen Gedankenaustausch.

Aufgrund der aktuellen Lage beabsichtigen die Bewohner der Galgenhalde und des Mittelösch die Gründung eine Agenda, um ihren Vorstellungen mehr Gewicht zu verleihen. Der Vorsitzende der Ravensburger SPD Manfred Ströhm hat hier seine Unterstützung und Mitarbeit zugesagt

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