Gemeindeschwester zurück in die Nachbarschaft
Viele Seniorinnen und Senioren haben einen großen Wunsch: Sie wollen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Doch oft fehlt der Überblick, welche Unterstützung im Alltag überhaupt möglich ist. Die SPD setzt sich deshalb für die Rückkehr der Gemeindeschwester ein. Wir wollen eine kümmernde Kraft die präventiv berät, bevor kleine Probleme zu großer Pflegebedürftigkeit führen.
Einsamkeit verhindern und Selbstständigkeit bewahren – das sind die Kernziele unseres Konzepts. Ohne rechtzeitige Beratung führen oft schon kleine Hürden im Alltag dazu, dass ein Leben zu Hause nicht mehr möglich ist.
Prävention statt nur Reparatur
„Wir wollen, dass Menschen so lange wie möglich gesund zu Hause leben können. Die Gemeindeschwester hilft dabei“, betont Paul Frank. Sie/Er fungiert als Bindeglied und Vertrauensperson direkt vor Ort. Sie macht Hausbesuche, gibt Tipps zur Sicherheit in der Wohnung und hilft dabei, den Alltag so zu organisieren, dass man lange selbstständig bleibt.
Sicherheit für die ganze Familie
Es geht um eine „Politik der Nähe“. Die Gemeindeschwester ist da, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Das gibt nicht nur den Senioren Sicherheit, sondern entlastet auch die Angehörigen – gerade wenn die Kinder vielleicht weiter weg wohnen und sich sorgen.
Unsere Haltung ist klar: Ein würdevolles Altern in der gewohnten Nachbarschaft muss für jeden Menschen möglich sein. Wir setzen auf Vorbeugung statt nur auf Reparatur. Die Gemeindeschwester ist für uns kein Relikt der Vergangenheit, sondern ein Zukunftsmodell für eine soziale Stadt, in der wir aufeinander achten.