Schulentwicklung: Konzentration der Sekundarstufe in der Nordstadt

Veröffentlicht am 06.11.2018 in Kommunalpolitik

Die beiden Gemeinschaftsschulen Barbara Böhm und Kuppelnau werden zusammengelegt und sollen künftig als eine Schule auf der Kuppelnau geführt werden. Dazu sind bauliche Veränderungen – Erweiterungen oder ein Neubau – nötig. Die Grundschulen Kuppelnau und Neuwiesen bleiben an ihren bisherigen Standorten. Und auch die anderen Schulen bleiben unangetastet bestehen. Damit hat der Gemeinderat den Weg frei gemacht für eine Schullandschaft, deren Sekundarstufen in der Nordstadt konzentriert werden.

Nicht möglich war es, im Gemeinderat eine Mehrheit zu finden für ein Zwei-Säulen-System, das in der Sekundarstufe die Gemeinschaftsschule oder das Gymnasium anbietet. Die Realschule hat sich dieser Entwicklung verweigert. Zukunftsmusik bleibt auch die Gemeinschaftsschule ab Klasse Eins. Eigenständig zu bleiben, das hat die Kuppelnau-Grundschule dem Schulträger abgetrotzt.

 

Vorangegangen war dieser in der Öffentlichkeit viel beachteten Diskussion ein demokratischer Prozess, der über ein Jahr lang alle Betroffenen an einen Tisch geholt hatte, der verschiedene Lösungen ergebnisoffen abgewogen und schließlich zu einer einstimmigen Empfehlung an die Ausschüsse und den Gemeinderat geführt hatte. Gefasst ist nun der Grundsatzbeschluss. Mit der Zusammenlegung der beiden bislang konkurrierenden Gemeinschaftsschulen zu einer vierzügigen Schule wird der Fortbestand dieser Schulart in der Zukunft gesichert.

 

In den anstehenden Haushaltsberatungen wird es darum gehen, die entsprechenden Mittel für diese Entwicklung bereit zu stellen. Zweistellige Millionensummen sind im Gespräch. Dabei darf nicht vergessen werden, dass dieses Geld nicht alleine auf der Kuppelnau ausgegeben wird, sondern auch bislang in die Renovierung und Sanierung der Realschule und des Spohn-Gebäudes geflossen sind. Weitere Maßnahmen sind beispielsweise am Welfengymnasium und für den Sport an den Gymnasien notwendig.

 
 

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