CDU erkennt die Zeichen der Zeit nicht

Veröffentlicht am 28.04.2018 in Kommunalpolitik

Seit vielen Jahren liegt das Grundstück Ecke Angerstraße/Henry-Dunant Straße brach. Teilweise wird es als Parkplatz genutzt. Jetzt hat die CDU-Fraktion beantragt, dort ein „Bürgerhaus und Haus der Begegnung“ zu bauen, um „ein Raumangebot für Gruppen außerhalb der Kirchen, wie Agendagruppen, Parteien und Vereinen“ zu schaffen.

Man muss den Eindruck erhalten, dass sich die CDU-Fraktion im Mittelösch nicht auskennt, obwohl sich doch eines ihrer Fraktionsmitglieder seit Jahren als „Weststadt-Bürgermeister“ geriert. Es gibt nämlich schon Begegnungsmöglichkeiten in den Räumen der beiden Kirchen und auf der anderen Seite in der Galgenhalde besteht der gut erreichbare „Rahlentreff“, der für Begegnungen zur Verfügung steht.

Und ganz offensichtlich hat die CDU die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wir brauchen keine weitere Begegnungsstätte, sondern Wohnraum. Und das genannte Grundstück eignet sich hierfür außergewöhnlich gut, weil es im städtischen Eigentum ist und die komplette Infrastruktur auf kurzen Wegen zur Verfügung steht. Was wir dort also brauchen, ist bezahlbarer Wohnraum nach dem Erfolgsmodell „Fischerwiese“. Nennen wir es einfach „Fischerwiese 2“.

In seiner Sitzung vom 25.04. hat sich der AUT mit der Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gebiet befasst und dies einstimmig beschlossen. Bisher gilt der Bereich als „Gemeinbedarfsfläche“ mit der Zweckbestimmung „kulturelle Einrichtung“. Nunmehr wird ein „Allgemeines Wohngebiet“ gem. § 4 BauNV festgesetzt, um Wohnraum schaffen zu können. Und wenn dann in den Gebäuden auch noch ein Begegnungsraum für die künftigen Bewohner integriert werden kann, was ja durchaus sinnvoll ist, dann wird hoffentlich auch die CDU-Fraktion zufrieden sein.

 

 

 
 

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